****** 1986 war ein gutes Jahr im Thrashmetal; Metallica legten "Master of puppets" vor, Megadeth zogen mit "Peace sells..." mit, Slayer knüppelten den alltime Klassiker "Reign in blood" ein, Nuclear Assault kamen mit "Game over" um die Ecke und Anthrax veröffentlichten ihre vielleicht stärkste Scheibe "Among the living"! Einzig Overkill hatten zu dem Zeitpunkt Sendepause...
Allein der knüppelharte, straighte Titeltrack rast furztrocken wie ein Panzer durch sämtliche Vorgärten, "Caught in a mosh" steht dem nicht nach und knüppelt geil - dazu wurde mit "Mosh" ein Wort kreiert, der dem pogoartigen Tanz der Thrasher einen Namen gab. Mit "Efinkufsin (N.F.L.)" befindet sich auf der Scheibe einer der absolut geilsten Anthrax Songs ever; wunderschöne Melodie! Ebenso "Indians" mit einem der coolsten Intros ever...
"Among the living" zeigt die Herren Belladonna/Ian/Benante/Spitz/Bello auf einem ihrer Höhepunkte und macht deutlich, wieso sie damals zu den allergrössten zählten, auch wenn Sänger Joey Belladonna irgendwie nie so richtig zu dieser harten Musik gepasst hat - genau das hat Anthrax so einzigartig gemacht. Ebenso ihr Schalk und ihre Offenheit für Rhythmik aus der schwarzen Musik. |